Vom Fischmobil zum Kunstmobil

Über ein Jahrzehnt diente meine Ape einem passonierten Angler als “Fischmobil“.

Heute habe ich fast alle Überbleibsel entfernt, bis auf den Innenausbau. Was für “Fische“ gut war, eignet sich bestimmt auch für Kunst;-)

Apropos Kunst: aus (behandelten) Rostflecken wurden Kuhflecken!

Am Samstag Ersteinsatz als vehiculum artis! Für den Kinderkurs “Pferde, Farben, Spaß“ in Sulzbach.

Ich halte euch auf dem Laufenden 🙂

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Mein Bienchen ist daheim

Gestern konnte ich endlich meine Ape abholen. Es musste einiges ausgetauscht werden.

Auch der Rost ist eingedämmt!

Die nächsten Tage steht jetzt Putzen, Lackieren und Beschriften an. Hoffentlich geht das schneller 🙂

Wir beide hatten zunächst Startschwierigkeiten. Ist ja kein Wunder nach der langen Zeit. Aber wir kamen vom Hof.

Und gleich zur nächsten Tankstelle. War ich aufgeregt! Eine alte Ape zu bedienen und zu fahren ist echt eine Herausforderung! Schwitz! Stöhn!

Auf zu unseren neuen Abenteuern – im Schneckentempo;-)

Neuigkeiten

Nein, mein Kunstmobil ist noch nicht startklar:-( Gestartet wird die Reparatur. Da kommt doch mehr auf uns zu, als ich erwartet hatte. Aber meinen kurzen Durchhänger habe ich erfolgreich überwunden. Ich stelle mir einfach immer wieder vor, wie gut mein Vehiculum Artis aussehen wird und wie lustig es ist, mit ihm zu meinen “Events“ zu kurven.

Wie gestern: Kaffee, Kuchen und Kunst beim Kreativgeburtstag 🙂

Werkstattbesuch

Mein neues Gefährt steht jetzt erstmal in der Werkstatt “Die Werkstatt“ in Karlsruhe, Rheinhafen. In den guten Händen von Thomas Lang. Er liebt alte Autos und war begeistert von dem alten Piaggio: “Der ist ja noch orginal! Inzwischen gibt’s viele Nachbauten aus China.“ Das wusste ich nicht. Glück gehabt!

Während mein vehiculum artis aufgepäppelt wird, mache ich die ersten Entwürfe für die Außengestaltung:-)

Vorfreude!!!!!

Das vehiculum artis entsteht

Oder wie aus einer Piaggio Ape TM mein vehiculum artis (Kunstmobil) wird. Kunst machen, Kunst ausstellen, Kunst erleben, Kunst – was weiß ich noch alles – geht doch nicht ganz ohne Fahrzeug. Ich habe es versucht. Mit dem Fahrrad. Aber manchmal war ich für einen Kunstkurs, wie für die “Mickey-Mäuse“, so mit Material beladen, dass ich des Öfteren beinahe vom Fahrrad gefallen wäre. Kam dann noch Wind, Regen, Kälte dazu, hatte ich so richtig schlechte Laune. Es gab für mich nur noch zwei Möglichkeiten: entweder alles hinzuschmeißen. Das kann ich sehr gut. Oder zu investieren. Ich übe! Die dreirädrigen Italiener finde ich schon seit einer Weile richtig gut. Ich kenne ein Cappuccino-Mobil. So ein Gefährt konnte ich mir als Kunst-Mobil wunderbar vorstellen. Eine neue leuchtend grüne Ape 50 hatte es mir angetan.

Bis sich herausstellte, dass das eine Sonderlackierung war und es nur 38 km/h fuhr. Brauchte ich mehr? Ich stellte mir schon vor, wie ich mit ihr bis nach Süditalien fuhr, um mein Mixed-Media-Bild, das beim Sparkassenkunstpreis abgelehnt worden war, Fratel Cosimo zu schenken. Er ist nämlich verantwortlich für das Motiv. Zum Glück kam ich mit dem Autoverkäufer überhaupt nicht klar. Ich war gezwungen, noch mal in mich zu gehen. Planänderung! Jetzt (14.16 Uhr am 7. April 2019) fahren wir auf der Autobahn Richtung Donauwörth, um eine alte, rostige rote Ape TM mit dem Hänger abzuholen. Juhu! Ich freue mich! Habe heute Nacht schon davon geträumt, wie ich mit 60 km/h durch die Gegend rase. Aber ich habe auch ein wenig Bauchschmerzen. Hoffentlich findet die Werkstatt nicht allzu viele Mängel. Wünscht mir Glück!